Alexander der Große – Welteroberer, Held, Tyrann

Bis heute liefern die Historiker und Schriften ein vielschichtiges Bild von Alexander dem Großen: er war Welteroberer, Held und zugleich Tyrann. Der Makedonierkönig und Eroberer regierte bereits im Alter von 32 Jahren ein Weltreich, über seine Taten berichteten die Historiker schon zu Lebzeiten. Er hatte über 70 Städte gegründet und den Hellenismus als Zeitalter der Ausbreitung griechischer Zivilisation begründet. Der Held Alexander, ein Schüler Aristoteles“ und Anhänger der Esoterik, zu dessen Lieblingsbüchern Homers “Ilias“ zählte und der Achill als großes Vorbild sah, galt als unverwundbar und unüberwindbar. Bei seinen Schlachten führte er stets sein Heer an der Spitze an und stürzte sich selbst in die blutigsten Schlachten. Aber Alexander war auch ein grausamer Tyrann. Er reihte mit ausgefeilten Kriegstechniken Schlacht an Schlacht und führte abenteuerliche Eroberungsfeldzüge. Alexander beanspruchte die Macht für sich alleine. Er duldete niemand neben sich, schickte Widersacher in den Tod oder in die Sklaverei und machte ganze Städte dem Erdboden gleich. Ein Beitrag über einen der größten Feldherren aller Zeiten, der vor über 2000 Jahren entkräftet im Alter von 32 Jahren starb. Vollständig ausgearbeitetes Unterrichtsmodell mit zusätzlichen Materialien. http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/alexander/