aid-Ernährungsführerschein

Der aid-Ernährungsführerschein ist ein lebendiger Beitrag des aid infodienst zu einer aktiven Ernährungsbildung in der Grundschule. Kinder sollen auch in der Schule die Chance bekommen, Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, sie zuzubereiten und gemeinsam zu genießen und zugleich Spaß haben am Selbermachen und Experimentieren. Spielerisch lernen sie so wichtige Küchentechniken, Hygieneregeln und die aid-Ernährungspyramide kennen.

 

Mit dem aid-Ernährungsführerschein liegt erstmals ein ausführliches Unterrichtskonzept für Grundschulen vor, bei dem der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten im Vordergrund steht. Das Wissen über unsere Lebensmittel und deren Herkunft ist heute immer weniger im Allgemeinwissen verankert. Viele Kinder sind oft nicht mehr in der Lage, frische Lebensmittel korrekt zu benennen, sie zuzubereiten oder sich selbst eine kleine Mahlzeit zu erstellen. Beim aid-Ernährungsführerschein geht es vor allem darum, Kinder zu motivieren und zu befähigen, selbst in die Küche zu gehen und kleine Gerichte eigenhändig zuzubereiten.

In jeder Einheit – von den Brotgesichtern bis zu den heißen Kartoffelgerichten – erarbeiten sich die Kinder altersgerechte Kompetenzen, die sie am Ende im schriftlichen Test und dann auch in der praktischen Prüfung mit einem kleinen kalten Büffet unter Beweis stellen können. Als Bestätigung für die gewonnene Küchenkompetenz bekommt jedes Kind ein persönliches Führerscheindokument mit Passbild und Schulstempel. Bisher haben bundesweit bereits ca. 300.000 Schülerinnen und Schüler den Ernährungsführerschein erhalten.

Das Unterrichtsmaterial ist genau auf die Bedürfnisse der Lehrerinnen und Lehrer zugeschnitten, mit detaillierten Unterrichtsabläufen, Durchführungstipps, Mitbringlisten und den dazugehörigen fachlichen Hintergrundinformationen zur Lebensmittelkunde, Ernährungslehre und Hygiene. In jeder Einheit wiederholen und üben die Schülerinnen und Schüler das, was sie in den vorangegangen Stunden gelernt haben, erfahren aber zusätzlich auch etwas Neues. Auf diese Weise nimmt die Selbstständigkeit der Kinder zu und sie entwickeln Routinen.

Eltern sind bei der Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins wichtige Partner und Helfer der Lehrer. Sie geben ihren Kindern Arbeitsgeräte und Lebensmittel mit, unterstützen sie dabei, die Rezepte zu Hause nachzukochen und sie können auch im Unterricht mithelfen.

Mehr Infos: www.aid-ernaehrungsfuehrerschein.de